Zur Person

Karin Schmitt-Promny ist Stellv. Vorsitzende der Landschaftsversammlung und Sprecherin der Arbeitskreise Jugend & Schule sowie Inklusion. Beruflich arbeitet Sie als Fachreferentin für Kindertagestätten beim Paritätischen Wohlfahrtsverband Aachen.

Chancen auf Bildung und positive Entwicklung für alle Kinder zu erreichen, dafür stehe ich – kommunal, regional und im Land. Der Armut von Kindern sagen wir den Kampf an. Kinder und Familien brauchen Unterstützung von Anfang an, in der Kita und in der Schule.

Das Thema Bildung im Sinne ganzheitlicher Bildung begleitet mich in meinem politischen Handeln schon seit vielen Jahren, in Stadt und Städteregion Aachen, im Landschaftsverband Rheinland und jetzt im Landtag.

Ich freue mich, dass ich als Mitglied des Landtagsausschusses für Schule und Weiterbildung mit daran arbeiten kann, die Schule mehr und mehr zu einem Haus des Lernens und Lebens für Kinder und Jugendliche zu machen, in dem sie individuell gefördert werden und ebenso erfahren, dass sie als Mitglied ihrer sozialen Gruppe, z.B. in ihrer Klasse oder Lerngruppe Toleranz und Respekt füreinander entwickeln und miteinander kooperieren können.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt für mich auf dem Thema Inklusion. Wir sind verpflichtet, unsere Gesellschaft so zu entwickeln, dass jede und jeder teilhaben kann. Kein einfaches Unterfangen, ein langwieriger Prozess, in dem wir schrittweise die Möglichkeiten erweitern, Rahmenbedingungen verbessern und auch unsere eigenen Schranken in den Köpfen lernen zu überwinden. Denn Inklusion beginnt in den Köpfen.

Der Ort, an dem wir gesellschaftliche und politische Entwicklungen am direktesten erfahren und auch beeinflussen können, sind die Kommunen. Deshalb kommt es mir sehr entgegen, dass ich Mitglied des Ausschusses für Kommunalpolitik geworden bin.

Global denken – lokal handeln – Wir Grünen stehen für eine nachhaltige Kommunalpolitik, in der Stadtentwicklung, in der Umweltpolitik, insbesondere im Einsatz von Erneuerbaren Energien und der Förderung des Klimaschutzes, für soziales Miteinander und bürgerschaftliches Engagement, für eine kinder- und familienfreundliche Stadt oder Gemeinde, mit lebendigen Quartieren für jung und alt, für Menschen mit Migrationsgeschichte ebenso wie für Menschen mit Behinderung.

Eine solche Entwicklung der Kommunen soll und will das Land aktiv mit seinen vielfältigen Förderprogrammen unterstützen und insbesondere auch in der Auseinandersetzung über die kommunalen Finanzen und die Überwindung der Verschuldung der Kommunen.

Mein Interesse als Abgeordnete ist es, eine Brücke zu schlagen zwischen Land und Kommunen, Kreisen und den Landschaftsverbänden, dazu beizutragen, die anstehenden Aufgaben und Probleme solidarisch zu lösen.

Sollen politische Entscheidungen wirksam werden, müssen sie in der Gesellschaft unterstützt und gelebt werden. Dazu brauchen wir eine Kultur des Dialoges. Mir war und ist es wichtig, Gespräche mit Beteiligten zu führen, zuzuhören, zu erfahren und auch zu vermitteln.

Kommunikation und Transparenz, Diskussionen mit Bürgerinnen und Bürgern, mit Verbänden, Vereinen, Gewerkschaften, Glaubensgemeinschaften u.a. sind gelebte Demokratie. Und für viele Entscheidungen ist am Ende eines – auch kontrovers geführten -Meinungsbildungsprozesses ein breiter politischer und gesellschaftlicher Konsens hilfreich und zielführend für Vorhaben und Projekte.

Auf diesem Hintergrund freue ich mich auf den Kontakt mit Ihnen, über Ihre Anregungen, Fragen und Kritik.